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Kommentare zum Abschluss der Bonner Weltklimakonferenz

20.11.2017 | Energienachrichten

Als eine "Konferenz der Trippelschritte beim Klimaschutz" hat Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den Abschluss des Bonner Klimagipfels bezeichnet. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace zeigt sich weitgehend enttäuscht von den Ergebnissen.

"Alle Staaten müssen ihre Klimaschutzanstrengungen verstärken und schnell aus fossilen Energien aussteigen. Die Welt ist abhängig von fossilen Energien, sie muss auf Entzug. Es ist ein klarerer Auftrag an alle Staaten, bis zum nächsten Klimagipfel in Katowice den Ausstieg aus den Fossilen einzuleiten", so Weiger. Die Kluft zwischen dem Pariser Klimaziel, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten, und den tatsächlichen Gegenmaßnahmen sei jedoch nach wie vor riesig. Auch Deutschland stelle diesbezüglich keine Ausnahme dar.

Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss kommentiert die Ergebnisse des Gipfels wie folgt: "Der Geist von Paris blitzt in Bonn kaum auf. Den Staaten fehlten Mut und Enthusiasmus, um das Pariser Abkommen schnell mit Leben zu füllen. Die stärksten Signale dieser Klimakonferenz kamen von außerhalb der Verhandlungsräume, von der Länderallianz, die hier den Ausstieg aus der Kohle angekündigt hat, von Städten und Unternehmen, die ihre Energieversorgung vollständig auf Solar- und Windkraft umstellen."

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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