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Bündnis prominenter Unternehmen ruft zu mehr Klimaschutz auf

13.11.2017 | Energienachrichten

Während die Weltklimakonferenz in Bonn tagt und die Koalitionen einer möglichen schwarz-gelb-grünen Bundesregierung über energie- und umweltpolitische Themen verhandeln, ruft ein Bündnis von über 50 namhaften Unternehmen und Unternehmensverbänden die Verantwortlichen in einer gemeinsamen Erklärung auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Politik zu machen.

In der Allianz sind unter anderem die Unternehmen Siemens, SAP, adidas, PUMA, Nestlé, ALDI SÜD, Telekom, Hermes, ista, AIDA, Otto und Metro vertreten sowie aus der Energiebranche die Versorger EnBW, E.ON, EWE, Entega und NATURSTROM. Sie fordern in ihrem Appell dazu auf, die Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 zum Modernisierungsprogramm für Deutschland zu machen.

Zusammen kommen die Unterzeichner auf mehr als 450.000 Beschäftige allein in Deutschland und einen globalen Umsatz von über 350 Milliarden Euro. Auch energieintensive Industrieunternehmen und Kohlekraftwerksbetreiber unterstützen den Appell. Viele der beteiligten Unternehmen sind keine unmittelbaren Gewinner der Energiewende. Sie sind laut Erklärung trotzdem bereit, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Koordinatoren der Aktion sind die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch.

"Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ist eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft", heißt es in der Erklärung, die auch als Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint. "Die kommende Regierungskoalition sollte darum die Geschwindigkeit der Transformation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft erhöhen und hierzu die enge Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnern suchen."

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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