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Techniker und Ingenieure plädieren für schrittweisen Kohleausstieg

08.11.2017 | Energienachrichten

Anlässlich der Bonner Weltklimakonferenz und der Berliner Sondierungsgespräche hat der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), zugleich der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands, für einen schrittweisen Kohleausstieg plädiert.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Aus Sicht des VDI kann dies nur gelingen, wenn parallel zum Ausbau erneuerbarer Energien der Einsatz konventioneller Kraftwerke weiter abnimmt. "Die neue Bundesregierung sollte in den kommenden vier Jahren mit den Kraftwerksbetreibern zeitliche Perspektiven für den Strukturwandel in der konventionellen Stromerzeugung vereinbaren", empfiehlt Professor Harald Bradke, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. "Nur wenn wir jetzt den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung sorgfältig planen, können wir ihn zukünftig sozialverträglich umsetzen und unsere Klimaschutzziele erreichen."

Aufgrund der fluktuierenden Stromerzeugung aus Sonne und Wind müssten die in der Übergangsphase noch benötigten konventionellen Kraftwerke schnell und flexibel regelbar sein, so der Rat der Ingenieure und Techniker. Bestandskraftwerke neuerer Baujahre seien hierzu teilweise in der Lage. Entscheidend für den Strukturwandel in der Stromerzeugung sei außerdem eine Verknappung der EU-Emissionszertifikate.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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