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Italien plant beschleunigten Kohleausstieg

03.11.2017 | Energienachrichten

Italien plant, spätestens bis zum Jahr 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Als politisches Ziel hat die Regierung nun sogar ausgegeben, die Kohlekraft bis 2025 auslaufen zu lassen. Dieses Datum soll in Italiens nationale Energiestrategie einfließen, die noch in diesem Monat veröffentlicht wird.

In Italien sind gegenwärtig neun Kohlekraftwerke aktiv. Für fünf davon liegen bereits Stilllegungspläne vor. Um den Kohleausstieg bis 2025 kompensieren zu können, sollen zahlreiche neue Energieprojekte in Städten und Landkreisen angeregt werden. Der Entwurf der nationalen Energiestrategie sieht diesbezügliche Investitionen von etwa zweieinhalb Milliarden Euro vor, unter anderem für den Bau neuer Gaskraftwerke.

Deutsche Vertreter von Umweltschutzorganisationen haben die an den gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen beteiligten Parteien dazu aufgerufen, dem Beispiel Italiens zu folgen und einen verbindlichen Fahrplan für den Kohleausstieg der Bundesrepublik festzuschreiben. Das Thema Kohlekraft gilt als eine der größten Hürden für eine mögliche Jamaika-Koalition auf Bundesebene.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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