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Strompreis 2018: Durchschnittliche Netzentgelte sinken

18.10.2017 | Energienachrichten

Nachdem die Übertragungsnetzbetreiber zu Wochenbeginn einen leichten Rückgang bei der EEG-Umlage zum Jahreswechsel angekündigt haben, werden 2018 auch die im Strompreis enthaltenen Netzentgelte im bundesweiten Schnitt sinken. Trotzdem: Die Netzgebühren bleiben der größte Kostenblock auf der Stromrechnung für Privathaushalte - sie machen mehr als ein Viertel des Strompreises aus.

Während die EEG-Umlage im kommenden Jahr 6,79 Cent pro Kilowattstunde beträgt, werden für die Durchleitung des Stroms im Durchschnitt 7,06 Cent berechnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Hamburger Ökostrom-Pionier LichtBlick vorgelegte Analyse der Netzentgelte in den 16 Landeshauptstädten und 20 weiteren großen Netzgebieten.

Die Entwicklung der Netzentgelte fällt regional sehr unterschiedlich aus: Acht der 36 von LichtBlick untersuchten Netzbetreiber heben die Gebühren um durchschnittlich acht Euro pro Jahr an, 27 Unternehmen senken die Kosten im Schnitt um 26 Euro.

"Nachdem die Netzfirmen jahrelang kräftig an der Preisschraube gedreht haben, gibt es 2018 für viele Stromkunden eine kurze Atempause. Aber das ist kein Grund zur Entwarnung", sagt Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick. "Für Konzerne und Stadtwerke bleiben die Stromleitungen auch 2018 eine staatlich garantierte Lizenz zum Geld drucken." Der LichtBlick-Geschäftsführer ist überzeugt, dass Deutschlands Verbraucher jährlich um Milliardenbeträge entlastet werden könnten, ohne dass der Netzausbau gefährdet sei. LichtBlick fordert ebenso wie Verbraucherschützer mehr Transparenz bei der Netzfinanzierung und wirksame Kostenkontrollen durch Aufsichtsbehörden.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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