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EEG-Umlage 2018 bei 6,8 Cent?

13.10.2017 | Energienachrichten

Wie in jedem Jahr wird die Höhe der kommenden EEG-Umlage am 15. Oktober von den Übertragungsnetzbetreibern bekanntgegeben. Laut Medienberichten soll die Umlage für 2018 rund 6,8 Cent pro Kilowattstunde betragen und damit gegenüber dem derzeitigen Stand von 6,88 Cent um etwa 0,1 Cent sinken.

"Der Rückgang der Umlage um rund 0,1 Cent pro Kilowattstunde ist keine Trendwende, sondern eine bloße Schwankung bei der Bedarfsschätzung für die Liquiditätsreserven. Das ist lediglich eine Atempause. Bereits 2019 wird mit einem Anstieg der Umlage auf etwa 7,5 Cent pro Kilowattstunde gerechnet", kommentiert Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw).

Derzeit, so rechnet die süddeutsche Branchenvertretung vor, würden Deutschlands Stromkunden jedes Jahr rund 24 Milliarden Euro für die Förderung erneuerbarer Energien zahlen. Neben der EEG-Umlage seien die steigenden Netzentgelte zur Finanzierung neuer Leitungen und Maßnahmen zur Netzstabilisierung eine weitere Belastung für die Verbraucher.

"Das Schlimme dabei ist, die Klimaziele werden dennoch weit verfehlt", kritisiert Brossardt. "Der Strompreis muss auf die Agenda der neuen Bundesregierung. Sie kann den Preisanstieg in Deutschland schnell stoppen, indem sie die Stromsteuer auf das Mindestniveau reduziert und die EEG-Umlage über einen Streckungsfonds deckelt. Eine Finanzierung der EEG-Umlage durch neue Steuern oder Abgaben auf andere Energieträger wäre aber der falsche Weg. Was wir brauchen, ist nicht eine bloße Verschiebung der Kosten, sondern eine echte Kostenwende."

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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