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Branchenverbände: Förderung von Brennwertheizungen fortsetzen

22.09.2017 | Energienachrichten

Führende Verbände der Wohnungs-, Energie- und Agrarwirtschaft sowie des Fachhandwerks und der Heizungsindustrie haben sich aktuell für ein Beibehalten der Förderung neuer Brennwertheizungen ausgesprochen. Die Branchenvertreter wenden sich ausdrücklich gegen Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums, die Förderung für den Austausch alter Heizungen spätestens 2020 zu beenden.

Laut Schätzungen stehen den rund sechs Millionen effizienten Brennwertgeräten in deutschen Heizungskellern etwa 13 Millionen veraltete Anlagen gegenüber, die mehr Energie verbrauchen als nötig. "Dieses Potenzial muss im Sinne einer verantwortlichen Klima- und Ressourcenschutzpolitik gehoben werden. Dazu bedarf es einer attraktiven Förderung. Die Austauschförderung für hocheffiziente Brennwerttechnik muss unbedingt beibehalten und weiter ausgebaut werden", heißt es in dem gemeinsamen Papier von Haus & Grund, Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), Deutscher Raiffeisenverband (DRV), Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) sowie Zukunft Erdgas.

Die aktuell bestehende Förderung der Brennwerttechnik von zehn Prozent der Investitionssumme ist nach Ansicht der Verbände besonders wirkungsvoll: Fördermittel in Höhe von 1.000 Euro würden eine Investition von rund 10.000 Euro auslösen. Und der Investor könne durch die Maßnahme rund 30 Prozent Energie einsparen. Zudem sei die Brennwerttechnik ein idealer Partner erneuerbarer Energien. Deren Integration sei über verschiedene Varianten in Hybridheizungen auch schrittweise möglich.

© 2017 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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