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Deutsche Uralt-Heizungen verbrennen bares Geld

11.09.2017 | Energienachrichten

Zahlreiche Haushalte in Deutschland könnten durch eine Optimierung ihrer Heiztechnik viel Energie und Geld sparen. Sowohl Modernisierungsmaßnahmen, wie der Austausch einer veralteten Heizungspumpe, als auch der oft empfohlene hydraulische Abgleich könnten die Heizkosten spürbar reduzieren und würden zudem staatlich gefördert - darauf weist der Spitzenverband der Gebäudetechnik, VdZ, aktuell hin.

Der Austausch von mindestens zwei Jahre alten Heizungspumpen durch Hocheffizienzpumpen wird seit einem Jahr vom Bund mit 30 Prozent bezuschusst. Die Investitionskosten für eine neue Pumpe verringern sich damit von rund 400 auf 300 Euro. Diese Kosten amortisieren sich zügig, denn die neue Pumpe verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Energie. Die jährliche Heizkosten-Ersparnis beträgt bis zu 100 Euro. Auch ein hydraulischer Abgleich zur Optimierung der Heizanlage wird vom Staat mit dem 30-Prozent-Zuschuss gefördert.

Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des VdZ ergab: 38 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland sind älter als 16 Jahre. Doch der Nutzen von Modernisierungen und die staatlichen Fördermöglichkeiten sind längst nicht allen Verbrauchern bekannt. Nur 45 Prozent der Haushalte, die eine Heizungsoptimierung vorgenommen haben, nahmen die dafür vorgesehene staatliche Förderung in Anspruch. Knapp der Hälfte der Befragten waren Fördermöglichkeiten gar nicht bekannt. Auch der energiesparende Nutzen einer Heizungsoptimierung ist vielen Verbrauchern nicht klar. Dem repräsentativen Meinungsbild zufolge glauben mehr als 40 Prozent der Bundesbürger, dass Elektrogeräte die größten Energiefresser im Haushalt sind - eine Fehleinschätzung.

© 2017 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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