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Studie: Deutsche überschätzen Klimabilanz von Elektroautos

06.09.2017 | Energienachrichten

Haben Elektroautos eine bessere Klimabilanz als konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor? Dieser Frage ist eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag des Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) nachgegangen und hat die Antworten der Bundesbürger geliefert.

Laut Studie ist jeder dritte Bundesbürger der Überzeugung, dass Elektroautos, die mit dem bundesweiten Durchschnitts-Strommix betrieben werden, eine bessere Klimabilanz aufweisen als PKW mit Benzin- oder Dieselmotor. Fakt ist jedoch: Bezieht man die CO2-Emissionen der Herstellung für den Batteriespeicher ein, stehen E-Mobile weniger gut da. Nur mit 100 Prozent Ökostrom betankt, erreicht ein Elektroauto bessere Emissionswerte als ein Benziner.

Eine vor Kurzem veröffentlichte Untersuchung im Auftrag der Schwedischen Energieagentur hat ergeben, dass bei der Akkuproduktion für Elektromobile zwischen 3,7 und 20 Tonnen CO2 entstehen. Das bedeutet, dass ein in Deutschland mit konventionellem Strom geladenes E-Auto in der Gesamt-Klimabilanz schlechter abschneidet als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Mit 100 Prozent Ökostrom betankt, erreicht ein E-Auto laut der schwedischen Studie nach etwa drei bis acht Jahren eine bessere CO2-Bilanz.

EEHH-Geschäftsführer Jan Rispens kommentiert: "Jeder Haushalt kann Ökostrom nutzen, um seine Klimabilanz zu verbessern. Und viele Haushalte tun dies heute bereits. Aber jeder, der in den kommenden Jahren sein Elektrofahrzeug zu Hause laden will, sollte für seine Klimabilanz vorher unbedingt auf Ökostrom umsteigen."

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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