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Förderprogramm E-Energy liefert Ergebnisse

18.01.2013 | Energienachrichten

Am gestrigen Donnerstag wurden im Rahmen eines Abschlusskongresses in Berlin die Ergebnisse aus dem Förderprogramm "E-Energy - Smart Energy made in Germany" der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt vorgestellt. Die zentralen Erkenntnisse lauten: Der Energieverbrauch von privaten Haushalten lässt sich mit Hilfe intelligenter Energiesysteme, sogenannter Smart Grids, und entsprechender Anreizmechanismen reduzieren. Darüber hinaus ermöglichen Smart Grids, bis zu zehn Prozent des Verbrauchs in Zeiten schwächerer Nachfrage zu verschieben, um so die Stromnetze zu entlasten.

Auf dem Abschlusskongress in Berlin wurden die Ergebnisse der vierjährigen Forschungs- und Testphase in den sechs E-Energy Modellregionen vorgestellt. "In Zeiten der Energiewende sind Intelligente Netze eine wichtige Voraussetzung für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung", so Ludwig Karg, Leiter der E-Energy Begleitforschung. "Das Förderprogramm E-Energy hat gezeigt, dass der Umbau der Energieversorgung hin zu einem intelligenten, auf Informations- und Kommunikationstechnologien - sogenannter IKT - basierenden Energiesystem möglich ist. Die Feldversuche der E-Energy Modellregionen zeigen, dass sich der Stromverbrauch von Haushalten und Industrieunternehmen durch den Einsatz von IKT in relevanter Größenordnung verschieben lässt. Dadurch können die Stromnetze signifikant entlastet und der Anstieg der Energiekosten gebremst werden."

Das Förderprogramm "E-Energy - Smart Energy made in Germany" wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum nationalen Leuchtturmprojekt erklärt. Technologiepartnerschaften in sechs Modellprojekten entwickelten und erprobten Schlüsseltechnologien und Geschäftsmodelle für ein "Internet der Energie". Die Modellprojekte wurden staatlich mit insgesamt 60 Millionen Euro gefördert, die Wirtschaft steuerte weitere 80 Millionen Euro bei.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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