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1.100 Brennstoffzellen binnen eines Jahres gefördert

25.08.2017 | Energienachrichten

Wie die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aktuell mitteilt, sind bis Ende Juli 2017 bereits rund 1.100 Anträge zur Förderung der Brennstoffzellen-Technologie eingegangen. Seit knapp einem Jahr bezuschusst die Bundesregierung die alternative Heiztechnologie. Jüngst wurde das entsprechende Förderprogramm auch auf Unternehmen und Kommunen ausgeweitet.

Brennstoffzellen sind in etwa so groß wie ein Kühlschrank und erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom. Die Technik gilt als effizienteste Form der Kraft-Wärme-Kopplung und emittiert im Vergleich zu einem alten Öl-Kessel nahezu 60 Prozent weniger CO2.

Im Rahmen des KfW-Förderprogramms "Zuschuss Brennstoffzelle" wurden seit der Einführung im August 2016 rund 1.100 Anträge genehmigt. Hintergrund der Förderung ist der anhaltende Sanierungsstau im Wärmesektor. Selbiger ist für etwa 40 Prozent der bundesweiten CO2-Emissionen verantwortlich, wobei ein Drittel der Heizungen in deutschen Kellern als veraltet gilt.

Gefördert werden Anlagen im Leitungsbereich von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung. Der Zuschuss setzt sich aus einem Festbetrag in Höhe von 5.700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag zusammen. Für große Brennstoffzellen-Geräte mit einer Leistung von 5 kW ist eine Fördersumme von bis zu 28.200 Euro möglich, wie die Initiative Zukunft Erdgas errechnet hat.

© 2017 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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