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Offshore-Windpark "Deutsche Bucht" soll ab 2019 Strom liefern

23.08.2017 | Energienachrichten

Ab dem Jahr 2019 soll aus dem Offshore-Windpark "Deutsche Bucht (DeBu)" grüner Strom aus der Nordsee fließen. Das Projekt mit geplanten 31 Windenergieanlagen entsteht 95 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum in der Außenwirtschaftszone der deutschen Nordsee.

Neben neun weiteren internationalen Kreditinstituten beteiligt sich die bundeseigene Förderbank KfW an der Finanzierung des Offshore-Windparks. Sie stellt dem Projekt Fremdkapital in Höhe von rund 988 Millionen Euro zur Verfügung. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf etwa 1,3 Milliarden Euro. Eigentümer des 252-Megawatt-Windparks ist die im kanadischen Toronto börsennotierte Northland Power Inc.

DeBu wird in einer Wassertiefe von 38 bis 40 Metern errichtet und soll Netzzugang über die bereits bestehende 800-MW-Offshore-Konverterplattform BorWin Beta erhalten. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen und bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Nach seiner Fertigstellung soll der Offshore-Windpark rechnerisch mehr als 178.000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen können. Die damit verbundene CO2-Einsparung gegenüber der Nutzung konventioneller Energieträger beläuft sich auf mehr als 360.000 Tonnen pro Jahr.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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