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Onshore-Windkraft: Ausschreibungen drücken Preise

18.08.2017 | Energienachrichten

Windenergie aus Onshore-Anlagen wird als Folge des zu Jahresbeginn eingeführten Ausschreibungsmodells zunehmend günstiger, wie die Bundesnetzagentur aktuell meldet. In der zweiten Ausschreibungsrunde sei die durchschnittliche Vergütung für Windpark-Betreiber nochmals um mehr als einen Cent pro Kilowattstunde auf den neuen Tiefststand von 4,28 Cent gefallen.

67 Bewerber erhielten Zuschläge für neue Anlagen mit einem Gesamtvolumen von gut 1.000 Megawatt. Die Bundesnetzagentur lobt ausdrücklich den intensiven Wettbewerb in der Ausschreibung - beworben hatten sich mehr als 280 Interessenten. Geografisch liegt der Schwerpunkt der neuen Windprojekte in Ostdeutschland.

Um Bürgerinitiativen verstärkt an der Energiewende zu beteiligen, werden diese in den Ausschreibungen bevorteilt. Beispielsweise stehen ihnen 54 statt der üblichen 30 Monate für die Umsetzung ihrer Projekte offen. 95 Prozent des Zuschlagsvolumens entfalle auf Bürgerprojekte mit lokaler Verankerung, heißt es von Seiten der Bundesnetzagentur. Allerdings häuften sich zuletzt Meldungen, dass nicht selten als Bürgergesellschaften getarnte Konzerne die Regelung umgehen würden. Die Behörde hat sich zu diesem Vorwurf bislang nicht geäußert.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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