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RWE-Schwester innogy expandiert nach Irland

15.08.2017 | Energienachrichten

Die "grüne" RWE-Schwester innogy setzt ihre Expansionsstrategie im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien fort: Mit der Übernahme des 10,2-Megawatt-Windparks "Dromadda Beg" hat sich das Unternehmen ein erstes Onshore-Windkraft-Projekt in Irland gesichert. Die drei 144,5 Meter hohen Windenergieanlagen sollen in der Grafschaft Kerry im Südwesten der Republik errichtet werden. Der Baustart soll im nächsten Monat erfolgen, die Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant.

Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Innogy Renewables Ireland Ltd hatte der Konzern bereits im Herbst letzten Jahres die Weichen für den Eintritt in den irischen Windmarkt gestellt. In Großbritannien gehört innogy bereits zu den namhaften Betreibern von Windkraftanlagen.

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE: "Bei unserem Börsengang im vergangenen Jahr haben wir angekündigt, unser Erzeugungsportfolio auf Basis erneuerbarer Energien durch den Einstieg in neue Märkte zu erweitern. Unseren Worten lassen wir nun konkrete Taten folgen. Mit dem Projekt Dromadda Beg gehen wir einen ersten Schritt zur Erschließung des viel versprechenden irischen Onshore-Windmarkts und setzen damit unsere Expansionsstrategie konsequent um. Irland ist ein spannender Markt für uns und ich freue mich über unsere erste Projektakquisition, der weitere folgen sollen."

Die Republik Irland hat sich im Rahmen der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie der Europäischen Union das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 40 Prozent des Strombedarfs aus regenerativen Quellen zu decken. Bereits im vergangenen Jahr hat die Windkraft mit einer installierten Kapazität von 3.000 Megawatt zu 22 Prozent zum irischen Strommix beigetragen.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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