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Insolvente SolarWorld AG startet als SolarWorld Industries GmbH neu

14.08.2017 | Energienachrichten

Die deutschen Fertigungsstätten der insolventen SolarWorld AG und deren Vertriebsgesellschaften in Europa, Asien und Afrika werden von der neu gegründeten SolarWorld Industries GmbH übernommen. Sowohl der Gläubigerausschuss als auch das Bundeskartellamt haben dem Kauf zugestimmt. Gesellschafter der SolarWorld Industries GmbH sind der SolarWorld-Gründer Frank Asbeck und Qatar Solar Technologies, ein Tochterunternehmen der privaten Stiftung Qatar Foundation.

Mit über 500 Beschäftigten an den drei Standorten Arnstadt, Freiberg und Bonn startet das Unternehmen bereits in dieser Woche mit der Solarzell- und Modulproduktion. Für weitere rund 1.200 Beschäftigte soll es eine Transfergesellschaft geben. SolarWorld Industries wird sich ausschließlich auf die Herstellung von Premiumprodukten auf der Basis monokristalliner PERC-Solarzellen konzentrieren, wie Glas-Glas-Module mit beidseitiger Energiegewinnung.

Frank Asbeck: "Ich freue mich, dass es nach zähen Verhandlungen gelungen ist, wieder eine Zukunft für die SolarWorld-Fertigungen zu entwickeln. Mit dem Neustart stellen wir sicher, dass in Deutschland weiterhin Solarprodukte auf höchstem Niveau entwickelt und produziert werden. SolarWorld bleibt damit Kristallisationspunkt der europäischen Solarindustrie. Unsere Forschungsabteilung wollen wir zudem stärker für Branchenpartner öffnen, um gemeinsam die Solartechnologie voranzubringen. Für den Erhalt der Produktionsstandorte und der Marke SolarWorld haben wir in den vergangenen Wochen sehr viel Zuspruch bekommen, aus der Branche, von Forschern, Zulieferern und europäischen Mitbewerbern, vor allem aber von unseren Kunden. So können wir bereits heute für die neue Gesellschaft einen Neuauftrag über 25 MW abschließen."

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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