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Kritik an EU-Richtlinie für sparsame Wasserhähne und Duschköpfe

11.01.2013 | Energienachrichten

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat sich kritisch zum Vorstoß der Europäischen Kommission geäußert, mittelfristig nur noch wassersparende Duschköpfe und Wasserhähne zuzulassen. "Die Deutschen gehen mit der Ressource Wasser bereits sparsam um. Wenn uns jetzt noch die Verantwortlichen aus Brüssel wassersparende Maßnahmen diktieren, dann ist das nicht nur sinnlos, sondern wird für die Verbraucher auch teuer", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.

Im Vergleich zu 1990, so der VKU, würden deutsche Haushalte heute fast 20 Prozent weniger Wasser verbrauchen. Schon jetzt werde so viel gespart, dass die kommunalen Wasserversorger Leitungen und Kanäle zusätzlich durchspülen müssten. Mit einer weiteren Verringerung der Durchflussmenge werde der Instandhaltungsaufwand weiter ansteigen und damit die Kosten für die Netzinfrastruktur in die Höhe treiben. Deshalb fordert der VKU seitens der EU-Kommission, unterschiedliche nationale und regionale Gegebenheiten zu berücksichtigen. Reck: "EU-weite einheitliche Regelungen machen beim Wassersparen keinen Sinn."

Das Vorgehen der EU-Kommission beruht auf der Ökodesign-Richtlinie von 2005, die bereits die klassische Glühlampe verboten hat.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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