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Drohnen decken flächendeckende Defekte bei Solaranlagen auf

22.06.2017 | Energienachrichten

Die Berliner ucair GmbH, ein Anbieter für drohnenbasierte Thermografie von Photovoltaikanlagen, teilt aktuell mit, dass bislang bei allen untersuchten Anlagen mit mindestens 100 kWp Kapazität Defekte festgestellt wurden. Bis dato hat das Unternehmen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 40 Megawatt per Thermografieverfahren gecheckt. Die identifizierten Defekte bedeuten direkte Ertragsverluste für die Betreiber.

"Die Höhe der entgangenen Erträge für die betroffenen Besitzer liegt bereits jetzt deutlich im sechsstelligen Bereich - pro Jahr", sagt ucair-Geschäftsführer Christian Shuster. Häufig sei den Betreibern gar nicht bewusst, dass ihre Anlage nicht die Erträge abwerfe, die sie eigentlich erzielen könne.

Das Thermografieverfahren analysiert die Leistung von Photovoltaikanlagen und identifiziert etwaige Schäden. Der Einsatz von Drohnen mindert die Kosten der Thermografie erheblich, wodurch das Verfahren auch für Besitzer kleinerer Anlagen im privaten Bereich erschwinglich wird. Das Besondere an ucair: Der Anbieter selbst besitzt keine Drohnen, sondern nutzt ein wachsendes Netzwerk von über 40 geprüften Piloten im gesamten Bundesgebiet. Die gesammelten Daten leiten diese zur Analyse an ucair weiter. Anschließend werden Schäden an Zellen und Modulen oder gar Komplettausfälle von Strings oder Wechselrichtern ausgewertet und für die Kunden in einem Bericht aufgearbeitet.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Solarthermie

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