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Stromspiegel 2017: Massives Sparpotenzial in deutschen Haushalten

26.04.2017 | Energienachrichten

Das Bundesumweltministerium hat am gestrigen Dienstag gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Verbraucherschutz den "Stromspiegel für Deutschland" veröffentlicht - eine Faktensammlung auf Basis von mehr als 160.000 Verbrauchsdaten deutscher Haushalte.

Die wichtigsten Ergebnisse der Analyse: Ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt verbraucht in einem Mehrfamilienhaus 2.600 Kilowattstunden Strom im Jahr. Ein vergleichbarer Haushalt in der effizientesten Stromspiegel-Kategorie kommt hingegen mit 1.700 Kilowattstunden oder weniger aus. Dementsprechend könnte ein solcher Musterhaushalt jährlich 900 Kilowattstunden Strom sparen - was umgerechnet etwa 260 Euro Stromkosten und 510 Kilogramm CO2-Emissionen entspricht.

Weitere Fakten: Jeder Deutsche verbraucht jährlich im Schnitt 1.400 Kilowattstunden Strom und zahlt dafür rund 400 Euro. Wird das warme Wasser in Bad und Küche elektrisch erhitzt, erhöht sich der Verbrauch um fast 30 Prozent. Dies trifft immerhin auf knapp ein Drittel aller deutschen Haushalte zu.

Auf www.stromspiegel.de können Privathaushalte feststellen, wie hoch ihr Sparpotenzial ist: Die eigene Stromrechnung und die bundesweiten Vergleichswerte des Stromspiegels genügen, um den Verbrauch in eine von sieben Kategorien einzuordnen. Wie beim EU-Energielabel bedeutet "grün" (Klasse A) einen geringen Verbrauch und "rot" (Klasse G) einen sehr hohen. Der Stromspiegel berücksichtigt dabei auch Faktoren wie die Haushaltsgröße, den Gebäudetyp und die Art der Warmwasserbereitung.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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