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Solarbranche meldet volle Auftragsbücher

21.04.2017 | Energienachrichten

Nach dem anhaltenden Nachfragetief der letzten Jahre meldet die heimische Solarbranche aktuell wieder volle Auftragsbücher. Der Aufwärtstrend spiegelt sich auch im Photovoltaik-Geschäftsklimaindex des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wider, der den höchsten Stand seit sieben Jahren verzeichnet.

Zuletzt meldete der BSW-Solar im Jahr 2010 einen so guten Indexwert. Laut Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig stellt sich die Situation heute allerdings vollkommen anders dar: "Lockten damals vor allem hohe Fördersätze, so sind es jetzt eher die niedrigen Anschaffungskosten für hochwertige Photovoltaiksysteme." Die Preise für Solarstromanlagen seien in den letzten zehn Jahren durch technologischen Fortschritt und einen harten internationalen Wettbewerb um über 70 Prozent gesunken. Körnig: "Grünstrom vom eigenen Dach ist meist nur noch halb so teuer wie Graustrom vom Grundversorger. Immer mehr Verbraucher und Unternehmer werden zu solaren Selbstversorgern, zu sogenannten Prosumern."

Um mit dem erzeugten Sonnenstrom möglichst hohe Eigenverbrauchsquoten zu erzielen, wird inzwischen fast jede zweite neue Solarstromanlage mit einem Batteriespeicher kombiniert. Laut Zahlen der Bundesnetzagentur wurden im letzten Jahr deutschlandweit rund 51.900 neue Photovoltaikanlagen und damit 1.000 mehr als in 2015 installiert. Nach BSW-Angaben sind hierzulande bereits weit über 50.000 Solarstromspeicher und 1,5 Millionen Solarstromanlagen in Betrieb.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Solarthermie

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