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Bundesbürger haben kaum Bezug zum Thema Wärmewende

10.03.2017 | Energienachrichten

Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Ökoenergieanbieters NaturEnergiePlus ist der Begriff "Wärmewende", der beispielsweise die Heizungsmodernisierung oder den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Heizenergieträger umschreibt, vielen Deutschen kaum geläufig.

20 Prozent der bevölkerungsrepräsentativ Befragten gaben an, die Wärmewende mit negativen Aspekten zu assoziieren, vor allem mit dem Schlagwort Kostenbelastung. Mehr als vierzig Prozent der Deutschen verbindet die Wärmewende mit dem generellen Umstieg auf erneuerbare Energien oder auch stark vereinfacht mit der reinen Maßnahme der Wärmedämmung.

Zudem geht aus der Studie hervor, dass die Mehrheit der Bundesbürger das CO2-Einsparpotenzial unterschätzt, das Maßnahmen wie die Heizungsmodernisierung oder der Umstieg auf Ökogas bringen. Im Durchschnitt vermuten die Deutschen, dass die mögliche CO2-Minderung bei knapp 28 Prozent liege. Eine aktuelle Studie der Initiative Zukunft Erdgas gibt jedoch ein CO2-Sparpotenzial von etwa 45 Prozent durch die genannten Maßnahmen an.

"Die Umfrage zeigt deutlich, dass das Potenzial der Wärmeenergiewende noch nicht ausreichend bei den Deutschen angekommen ist. Die große Mehrheit der Gasbezieher nutzt weiterhin herkömmliches Erdgas. Nur ein geringer Anteil der Deutschen heizt mit klimafreundlichem Ökogas. Das ist eine enttäuschende, aber wichtige Bilanz der Heizsaison 2016/17, die uns zeigt, dass großer Nachholbedarf bei der Informationsvermittlung zur Wärmeenergiewende herrscht", lautet das Fazit von Gunter Jenne, Geschäftsführer von NaturEnergiePlus.

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Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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