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Fernwärmeanbieter müssen ihren Kunden Millionen erstatten

20.02.2017 | Energienachrichten

Durch ein Veto des Bundeskartellamtes wegen überhöhter Preise werden Fernwärmekunden in ganz Deutschland Zahlungen in einer Gesamthöhe von 55 Millionen Euro erstattet. Das Kartellamt hatte Preiserhöhungen von sieben Versorgern aus den Jahren 2010 bis 2012 untersucht und Missbrauchsbedenken bei fünf Unternehmen geäußert.

Haushalte aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind von den unrechtmäßigen Preiserhöhungen betroffen. Bei den beschuldigten Unternehmen handelt es sich um die Anbieter Innogy, Bitterfelder Fernwärme, Danpower Energie Service, EKT Energie- und Kommunal-Technologie und Wärmeversorgung Wolgast. Sie haben sich inzwischen zu Rückerstattungen oder künftigen Preissenkungen verpflichtet.

Aufgrund mangelnder Alternativen haben Fernwärmekunden zumeist keine Möglichkeit zum Anbieterwechsel. Daher seien solche Haushalte auch in besonderem Maße schutzbedürftig, betonte das Bundeskartellamt in einer Stellungnahme.

© 2017 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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