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Kommt die staatliche Mieterstrom-Förderung?

17.02.2017 | Energienachrichten

Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy macht sich für eine wirksame finanzielle Förderung von Mieterstromprojekten stark. Die politischen Entscheider müssten noch in dieser Legislaturperiode ein sinnvolles Modell auf den Weg bringen, fordert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft. "Es soll Mieterstrom in großem Stil ermöglichen und die Energiewende in die Städte tragen."

Keiffenheim lobt die aktuellen Aussagen der neuen Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries. Sie hatte sich am Dienstag auf dem Jahresempfang der Deutschen Genossenschaften in Berlin optimistisch gezeigt, "dass noch in dieser Woche ein tragfähiger Kompromiss zum Mieterstrom steht." Die zeitnahe Einigung der Regierungsfraktionen im Bundestag sei wichtig, so Keiffenheim: "Wenn die Parteien dieses Projekt im beginnenden Wahlkampfgezänk versanden lassen, lassen sie riesige Potenziale für eine klimafreundliche und dezentrale Energieversorgung weiterhin brachliegen."

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie des Bundeswirtschaftsministeriums könnten bundesweit rund 3,8 Millionen Wohnungen an Mieterstromprojekten teilnehmen. Dabei werden die beteiligten Haushalte über eine gemeinsame Solaranlage auf dem Dach mit klimafreundlichem Strom teilversorgt. Aufgrund finanzieller und bürokratischer Hürden lohnen sich derartige Projekte allerdings noch kaum und werden deshalb nur selten realisiert. Bei der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im vergangenen Jahr war daher vereinbart worden, die EEG-Umlage für Mieterstromprojekte zu reduzieren. Diese Kostenentlastung wurde jedoch bis heute nicht umgesetzt, weil zwischen den Koalitionspartnern noch immer Uneinigkeit über Details herrscht.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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