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Elektromobil am Bodensee: Friedrichshafen tritt innogy-Ladenetz bei

09.02.2017 | Energienachrichten

Mit dem Stadtwerk am See in Friedrichshafen hat die RWE-Schwester innogy den nunmehr 130. Stadtwerkepartner für ein deutschlandweites Ladenetz für Elektromobilität gewonnen. Die Kooperation wurde auf der Messe E-world in Essen bekanntgegeben. Damit soll eine der beliebtesten touristischen Regionen Deutschlands stärker für die Nutzung von Elektrofahrzeugen erschlossen werden.

"Wir setzen schon seit einigen Jahren auf nachhaltige Energie. Elektromobilität passt daher ideal zu unserer Unternehmensphilosophie - wir stehen für Ökologie und Regionalität", kommentiert Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer des Stadtwerk am See. "Nach unserem Förderprogramm für E-Bikes und E-Roller ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur der nächste Schritt, die emissionsfreie Mobilität in unserer Region zu stärken."

"Das Engagement des Stadtwerk am See ermöglicht es, mit dem eigenen Elektrofahrzeug die Urlaubsreise in eine der schönsten deutschen Regionen anzutreten und vor Ort unkompliziert nachladen zu können", so Elke Temme, Leiterin Elektromobilität bei innogy. "Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist entscheidend, um die Zahl an Elektroautos auf deutschen Straßen zu erhöhen. Neben der wachsenden Zahl an Ladepunkten in Metropolregionen ist dabei der Ausbau des Ladenetzes in kleineren Städten und ländlicheren Räumen ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung."

Der Ladeverbund von innogy ermöglicht Nutzern von Elektroautos, bundesweit zu den Konditionen des eigenen Autostromvertrags zu laden. Dazu wird die jeweilige Ladesäule einfach per Smartphone-App oder Smartcable freigeschaltet. Auch das Laden ohne Vertrag ist möglich. Gezahlt wird dann minutengenau per Kreditkarte oder PayPal. innogy betreibt europaweit inzwischen mehr als 5.400 Ladepunkte.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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