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Strompreise in 2017 für 14 Millionen Haushalte gestiegen

30.01.2017 | Energienachrichten

Seit Jahresbeginn haben fast 400 Stromgrundversorger aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Preise erhöht oder entsprechende Anpassungen im Laufe des ersten Quartals angekündigt. Bislang sind rund 14 Millionen Haushalte von den Strompreiserhöhungen betroffen, die im Schnitt dreieinhalb Prozent, in der Spitze sogar bis zu 15 Prozent ausmachen. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden bedeutet ein 3,5-prozentiger Stromkostenanstieg Mehrkosten von etwas mehr als 50 Euro im Jahr.

Der Strompreis für Endverbraucher steuert gegenwärtig auf einen neuen Höchstwert zu. Die Tarife der Grundversorgung haben im Januar 2017 nahezu das bisherige Rekordhoch von Mitte des Jahres 2014 erreicht. Ursächlich sind sowohl die Erhöhung der Netzentgelte sowie der EEG-Umlage als auch steigende Großhandelspreise an den Strombörsen.

Im Gegensatz zu den momentanen Entwicklungen auf dem Strommarkt wird Gas 2017 bei vielen Anbietern erneut günstiger. Mehr als 270 Versorger haben ihre Preise seit Jahresbeginn um durchschnittlich sechs bis sechseinhalb Prozent gesenkt oder werden dies in Kürze tun. Davon profitieren rund sieben Millionen Haushalte in Deutschland - bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden werden beispielsweise gut 90 Euro im Jahr gespart. In der Spitze sinken die Gaspreise um bis zu 14 Prozent. Der Durchschnittspreis für Gas hat im Januar 2017 obendrein ein historisches Tief erreicht.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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