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Netzbetrieb als Einnahmequelle für Energieversorger gefährdet

17.01.2017 | Energienachrichten

Deutsche Energieversorger, die über den reinen Vertrieb von Strom und Gas hinaus auch im regionalen Netzbetrieb aktiv sind, erzielen einen bedeutenden Teil ihrer Gewinne über die Netzentgelte, die Haushalte und Unternehmen für die Durchleitung der Energie zahlen müssen. Diese Einnahmequelle ist jedoch zunehmend gefährdet. Die Ursache: Als Reaktion auf das niedrige Marktzinsniveau hat die Bundesnetzagentur beschlossen, die Verzinsung zu reduzieren. Vor allem kleinere und mittlere Energieversorger müssen daher negative Auswirkungen auf die Renditen ihrer Energienetze und damit auf den gesamten Unternehmenswert befürchten.

Waren Investitionen in die Netze bislang ein attraktives Geschäft, sinkt die Rentabilität durch die Zinsanpassung von noch 6,5 Prozent auf künftig etwa 4,7 Prozent und damit - das ist entscheidend - unter das Niveau von Investitionen in erneuerbare Energien. Zudem erwarten Marktanalysten mittelfristig eine weitere Herabsetzung des Zinsniveaus. Für den Netzbetrieb ist daher auf längere Sicht mit sinkenden Einnahmen zu rechnen.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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