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Deutsche Bürogebäude wenig energieeffizient

04.01.2017 | Energienachrichten

Eine Analyse der Deutschen Energie-Agentur (dena) hat den bislang nur lückenhaft dokumentierten energetischen Zustand von deutschen Büro- und Verwaltungsgebäuden mittels eines neuen Schätzmodells ermittelt. Demnach verfügen die bundesweit mehr als 310.000 Bürogebäude über eine Nutzfläche von über 450 Millionen Quadratmetern. Davon hat die dena einen Energieverbrauch von rund 60.000 Megawattstunden für Raumwärme und Warmwasser abgeleitet.

Büro- und Verwaltungsgebäude haben laut dena-Analyse einen rund 20-prozentigen Anteil am Wärmeverbrauch aller sogenannten Nichtwohngebäude. Sie sind damit, gefolgt vom Handel sowie dem Hotel- und Gaststättensektor, für den größten Wärmeverbrauch in dieser Gebäudekategorie verantwortlich. Auf Nichtwohngebäude entfallen insgesamt etwa 36 Prozent des Endenergieverbrauchs aller Gebäude in Deutschland - und dies, obwohl sie nur etwa ein Siebtel des Gebäudebestands ausmachen.

Insbesondere den Energieverbrauch älterer Bürogebäude schätzt die dena-Studie als weit über dem Durchschnitt liegend ein. Das Problem: Etwa die Hälfte aller deutschen Büro- und Verwaltungskomplexe wurde vor 1978 und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. "Die Senkung des Energiebedarfs von Nichtwohngebäuden ist für die Eigentümer nicht nur aus Kostengründen relevant, sondern spielt auch für das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. Unsere Analyse zeigt, dass bei Büroimmobilien noch einiges getan werden kann, insbesondere bei den älteren", kommentiert Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der dena.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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