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E.ON plant Stellenabbau und Kosteneinsparungen

E.ON plant Stellenabbau und Kosteneinsparungen

04.01.2017 | Energienachrichten

Der Energiekonzern E.ON plant, zahlreiche Stellen - insbesondere im Bereich der Verwaltung - abzubauen. Dies hat der Vorstandvorsitzende Johannes Teyssen gegenüber der Rheinischen Post erklärt. Der Stellenabbau erfolge im Rahmen des Programms "Phoenix", mit dem das Unternehmen 400 Millionen Euro sparen wolle. Erfahrungsgemäß würden bei Effizienzprogrammen dieser Art 50 Prozent der Einsparungen auf Personal- und 50 Prozent auf Sachkosten entfallen, so Teyssen. Das konkrete Ausmaß des Stellenabbaus werde gegenwärtig ermittelt.

"E.ON wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen Verwaltung Stellen wegfallen. Naturgemäß ist Essen als Konzernsitz betroffen, wo wir derzeit rund 600 Mitarbeiter in Zentralfunktionen haben. Wir prüfen aber auch, wo Tochterunternehmen und Shared-Service-Center effizienter werden können", so E.ON-Chef Teyssen im Interview. Auf das Thema betriebsbedingte Kündigungen angesprochen, äußerte er: "Wie immer in solchen Fällen bemüht sich E.ON um sozialverträgliche Lösungen. Das haben wir dem Betriebsrat auch bereits zugesagt." Insgesamt beschäftigt der Energiekonzern rund 40.000 Mitarbeiter.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

E.ON

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