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Mehrheit der Deutschen erwartet steigende Heizkosten in 2017

27.12.2016 | Energienachrichten

Nach einem rund eineinhalbjährigen Dauertief hat der Ölpreis Mitte diesen Monats den höchsten Stand seit Sommer 2015 erreicht. Dem Trend folgend rechnet die Mehrheit der Deutschen auch für das kommende Jahr mit steigenden Heizkosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Krefelder Flüssiggasversorgers Primagas.

Rund 66 Prozent, und damit zwei Drittel der Deutschen, gehen derzeit davon aus, dass die Heizkosten im kommenden Jahr steigen werden. Fast die Hälfte der Verbraucher rechnet mit Preiserhöhungen von zehn Prozent, eine Steigerung von 20 Prozent halten rund 17 Prozent der Befragten für möglich. Dass die Preise sinken werden, können sich dagegen gerade einmal drei Prozent der Bundesbürger vorstellen. 22 Prozent glauben, dass die Heizkosten 2017 konstant bleiben.

Die Befürchtungen der Verbraucher sind zumindest beim Thema Heizöl berechtigt: Die angekündigten Kürzungen der Rohölfördermengen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) haben sich bereits kurzfristig auf den Ölpreis ausgewirkt und Preissteigerungen von mehr als fünf Prozent nach sich gezogen. Dabei beginnt die Kürzung der Produktionsmengen erst allmählich und soll im April oder Mai 2017 ihren vollen Umfang erreichen. Die steigenden Erdölpreise wirken sich unmittelbar auf die Heizölpreise aus, allerdings nicht zwangsläufig auf die Gaspreise. Diesbezüglich dürfen Verbraucher, sollte sich der diesjährige Trend fortsetzen, auf weiterhin eher sinkende Kosten hoffen.

© 2016 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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