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Schleswig-Holsteins Stadtwerke fordern Entlastung der Stromkunden

25.11.2016 | Energienachrichten

Der Netzausbau zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende ist in Schleswig-Holstein weit fortgeschritten. Dieser Umstand bringt für die Verbraucher in Norddeutschland allerdings nicht nur Vorteile mit sich: Aufgrund der vergleichsweise hohen Investitionen in die Netze fallen in Schleswig-Holstein auch die Netzentgelte besonders hoch aus. Daher fordern die im Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW) organisierten Stadt- und Gemeindewerke von der Politik ein stärkeres Engagement für die Stromverbraucher des Landes.

"Es kann nicht angehen, dass der Norden den Netzausbau zum Abtransport des Grünstroms in südliche Bundesländer vorantreibt und seine Bürger dafür finanziell auch noch bestraft werden", sagt VSHEW-Geschäftsführer Dieter Perdelwitz. Die Gesamtkosten des Netzausbaus müssten gleichmäßig auf alle Bundesländer verteilt werden.

Als wichtigen Baustein zum Gelingen der Energiewende bewertet der VSHEW den Ausbau der Elektromobilität. Allerdings werde sich dadurch die Belastung der Verteilnetze noch weiter dramatisieren. Es drohe ein Kollaps der regionalen Stromnetze, weshalb die Politik dringend gefordert sei, intelligente Netzausbau-Konzepte zu entwickeln. Kritik äußert der Verband auch an den hohen staatlichen Abgaben beim Betrieb von Ladesäulen. Das gleiche gelte für Abgaben auf Stromspeicher in Verbindung mit Photovoltaikanlagen für private Haushalte. Hier müsse die Politik für eine deutliche Kostenentlastung der Verbraucher sorgen.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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