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Deutschland unterstützt Energiewende in Marokko

17.11.2016 | Energienachrichten

Die bundeseigene Förderbank KfW hat im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im Beisein von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller einen Darlehensvertrag in Höhe von 60 Millionen Euro für den Bau eines vierten Kraftwerks innerhalb des weltweit größten Solarkomplexes am Standort Quarzazate unterzeichnet. Nach Fertigstellung dieses Abschnitts, der über eine Kapazität von 70 Megawatt verfügen wird, kann Marokko seinen jährlichen CO2-Ausstoß durch den Solarkomplex um rund 800.000 Tonnen reduzieren.

Im Auftrag der Bundesministerien für Umwelt sowie für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die KfW den Bau des weltweit größten Solarkomplexes im Süden Marokkos mit insgesamt knapp 830 Millionen Euro. Das erste Kraftwerk ist Anfang dieses Jahres in Betrieb gegangen und erzeugt Strom für etwa 300.000 Menschen. In den kommenden Jahren sollen die Abschnitte zwei bis vier ans Netz gehen. Danach wird der Komplex etwa 1,3 Millionen Menschen versorgen. Bis zum Jahr 2030, so die Zielsetzung des Landes, soll mehr als die Hälfte des marokkanischen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen.

Deutschland ist über die KfW größter Kreditgeber des Projekts. Daneben sind unter anderem auch die Europäische Union sowie die französische Entwicklungsagentur AfD und die Europäische Investitionsbank EIB an der Finanzierung beteiligt. Auch ein Teil der Technik stammt aus der Bundesrepublik, beispielsweise Turbinen vom Technologiekonzern Siemens.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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