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Industriebetriebe erzeugen über zehn Prozent des deutschen Stroms

05.10.2016 | Energienachrichten

Im Jahr 2015 haben Deutschlands Industriebetriebe - konkret die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes - 50 Terawattstunden Strom erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entspricht dies einem Anteil von knapp zehneinhalb Prozent an der Bruttostromerzeugung in der Bundesrepublik. Damit lag der Anteil des Industriestroms an der gesamten Stromproduktion Deutschlands um knapp zwei Prozentpunkte höher als im Vergleichsjahr 2005.

Auch die Zusammensetzung der eingesetzten Energieträger hat sich im Verlauf der letzten zehn Jahre verändert: Der Anteil von Erdgas stieg von 33 Prozent im Jahr 2005 auf inzwischen 47 Prozent. Erdgas ist damit der wichtigste Energieträger in der Industrie. Der Anteil des Kohlestroms ist hingegen von 28 Prozent in 2005 auf acht Prozent im Jahr 2015 gesunken.

Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung. Vielfach wird jedoch auch Elektrizität an andere Betriebe oder an das öffentliche Netz abgegeben. 31 Prozent der im vergangenen Jahr von der Industrie erzeugten Strommenge stammen aus Betrieben der chemischen Industrie, 22 Prozent aus der Metallbranche und 13 Prozent aus dem Bereich Kokerei und Mineralölverarbeitung.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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