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Heizungsbranche: Energiewende ja, staatliche Regulierung nein

28.09.2016 | Energienachrichten

Die drei Spitzenverbände der Heizungsbranche - der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) und der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) - haben sich im Rahmen der Deutschen Wärmekonferenz grundsätzlich zur beschleunigten Energiewende bekannt, sich aber zugleich gegen eine zu starke staatliche Regulierung des Wärmemarkts ausgesprochen. In einer gemeinsam veröffentlichten Berliner Erklärung vertreten die Verbände den Standpunkt, dass Informationspolitik und Überzeugungsarbeit anstelle von ordnungsrechtlichen Zwangsmaßnahmen gefragt seien.

"Der derzeit in der Ressortabstimmung befindliche Klimaschutzplan 2050 hebelt marktwirtschaftliche Prinzipien aus. Er droht, Innovationen und den Wettbewerb um die kosteneffizienteste Lösung zu verhindern. Verbote und Gebote führen erfahrungsgemäß bei Investoren eher zu Vermeidungsstrategien und somit zu Attentismus im Markt", erklärt BDH-Präsident Manfred Greis.

Die Verbände fordern die Politik auf, den Wärmemarkt mit einer attraktiven und an marktwirtschaftlichen Kriterien orientierten Förderpolitik zu flankieren. Nur durch einen freien Wettbewerb der Energieträger und Systeme könnten die enormen Energieeinspar- und CO2-Minderungspotenziale genutzt werden. Beispielsweise könnten allein rund 15 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs eingespart werden, würden die zum Großteil veralteten Heizungsanlagen auf den Stand der Technik gebracht. Die notwendigen Technologien dafür seien bereits heute verfügbar oder stünden kurz vor ihrer Markteinführung.

© 2016 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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