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Niedrige Öl- und Gaspreise locken Unternehmen in die USA

12.06.2014 | Energienachrichten

Anhaltend niedrige Preise für Öl und Gas machen die USA als Produktionsstandort für energieintensive Unternehmen aus Deutschland immer attraktiver. Konzerne wie Bayer, BASF und Wacker Chemie expandieren bereits verstärkt in die Vereinigten Staaten oder prüfen dortige Investitionsmöglichkeiten. Gleiches gilt für Unternehmen der europäischen Stahlindustrie wie ArcelorMittal aus Luxemburg und Voestalpine aus Österreich.

Der US-Gaspreis liegt momentan rund 60 Prozent unter dem europäischen Niveau. Mittels niedriger Energiekosten wollen die Vereinigten Staaten die heimische Industrie wieder wettbewerbsfähig machen und die dortige Arbeitslosenquote verringern. Laut Einschätzung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG werden die Energiepreise in den USA auch mittelfristig niedrig bleiben und für Branchen mit hohem Energiebedarf aus Europa somit ein ungebrochen günstiges Produktionsumfeld bieten.

Nach Angaben der amerikanischen Energiebehörde EIA sorgt insbesondere die ausgebaute Förderung unkonventioneller Gasquellen - Stichwort Schiefergas - dafür, dass die Vereinigten Staaten bereits bis zum Jahr 2017 vom Erdgasimporteur zum -exporteur werden. Ab diesem Zeitpunkt werde die einheimische Förderung den Verbrauch übersteigen. In diesem Zusammenhang sprechen einige Experten sogar von einem komplett unabhängigen US-Energiesektor bis zum Jahr 2030.

© 2014 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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