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Verbraucher müssen 2017 mit steigenden Strompreisen rechnen

26.09.2016 | Energienachrichten

Die Vorzeichen verdichten sich, dass zum Jahreswechsel zwei entscheidende Faktoren für das Niveau der Strompreise spürbar steigen werden: die Netzentgelte sowie die EEG-Umlage. Zwar könnte der Effekt durch sinkende Einkaufspreise für Strom gedämpft werden, insgesamt dürfte der zu erwartende Kostenanstieg dadurch jedoch kaum ausgeglichen werden. Dementsprechend fällt die gegenwärtige Strompreisprognose für das Jahr 2017 aus: Verbraucher müssen sich auf steigende Rechnungen einstellen.

Während von Seiten der deutschen Übertragungsnetzbetreiber bereits deutlich steigende Netzentgelte in Aussicht gestellt wurden - allein Betreiber Tennet hat einen Preisanstieg von 80 Prozent angekündigt -, scheint inzwischen auch ein Rekordanstieg der EEG-Umlage für das kommende Jahr unausweichlich. Beide Faktoren zusammen könnten die jährliche Stromrechnung für einen durchschnittlichen Dreipersonenhaushalt um 60 bis 70 Euro in die Höhe treiben.

Mäßigend auswirken könnten sich immerhin die dauerhaft niedrigen Großhandelspreise für Strom, die ein durchaus beträchtliches Preissenkungspotenzial bieten. Hierbei wirkt sich das rasant wachsende Plus an erneuerbaren Energien, welches momentan sowohl die Netzentgelte als auch die EEG-Umlage verteuert, glücklicherweise kostendämpfend aus. Voraussetzung ist allerdings, dass die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungskosten tatsächlich und vor allem in vollem Umfang an die Endkunden weitergeben.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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