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Absatz von Erdgas-Autos um 30 Prozent gesunken

09.09.2016 | Energienachrichten

Ein aktueller Fortschrittsbericht der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) koordinierten Initiative Erdgasmobilität zeigt, dass der Absatz von Erdgas-Fahrzeugen im Jahr 2015 um rund 30 Prozent eingebrochen ist - trotz der zunehmenden Umwelt- und Klimaprobleme, die durch den Verkehrssektor verursacht werden. Der Bestand an Erdgasfahrzeugen ist damit erstmals niedriger als im Vorjahr.

Als wesentliche Ursachen für die Marktentwicklung nennt der Bericht die niedrigen Preise für Benzin und Diesel sowie die vorherrschende Ungewissheit über eine mögliche Verlängerung der Energiesteuerermäßigung für Erdgas und Biomethan über das Jahr 2018 hinaus. Die Nutzerakzeptanz leide auch darunter, dass vielen Verbrauchern die Vorteile der Erdgasmobilität nicht bewusst seien. Angesichts wenig durchschaubarer Preisangaben an den Tankstellen sei nicht auf den ersten Blick erkennbar, wie günstig Erdgas tatsächlich sei.

Norbert Barthle, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, kommentiert: "Pkw, Busse und Lkw auf Basis von Erdgas und Biomethan sind eine kosteneffiziente und für alle Einsatzbereiche verfügbare saubere Alternative. Allerdings fehlen in der Modellpalette beispielsweise Erdgashybridfahrzeuge, die übrigens auch von der Elektrokaufprämie profitieren könnten." Das Ministerium werde die Aktivitäten der Initiative Erdgasmobilität weiter unterstützen, sich für eine schnelle Umsetzung einer Energiesteuerermäßigung für Erdgas und Biomethan als Kraftstoff starkmachen und für transparente Preisangaben an den Tankstellen sorgen.

© 2016 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft


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