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Prognose: EEG-Umlage 2017 bei 7,3 Cent

27.07.2016 | Energienachrichten

Nach ersten Prognosen der Initiative Agora Energiewende wird die EEG-Umlage im kommenden Jahr 2017 auf bis zu 7,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Für einen Mehrpersonen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden würde dies eine finanzielle Mehrbelastung von bis zu 56 Euro bedeuten, auf einen Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.000 Kilowattstunden käme ein Plus von bis zu 23 Euro zu.

Spätestens zum 15. Oktober des laufenden Jahres müssen die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr veröffentlichen. Bestätigt sich die Prognose, würde der Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien einen neuen Höchststand erreichen und im Vergleich zum diesjährigen Allzeithoch nochmals um rund einen Cent pro Kilowattstunde steigen. Auf die privaten Haushalte in Deutschland könnte dann eine zusätzliche jährliche Belastung in einer Gesamthöhe von rund 1,4 Milliarden Euro zukommen.

Von 2015 auf 2016 sind die Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse um mehr als 20 Prozent eingebrochen. Dennoch bleibt der durchschnittliche Strompreis für private Endverbraucher seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Während sich der Durchschnittspreis der Grundversorgungstarife in diesem Jahr sogar erhöht hat, sind die Tarife alternativer Stromanbieter sowie die Alternativtarife der Grundversorger zumindest etwas günstiger geworden. Eine Entlastung bei den Strompreisen für Privathaushalte ist angesichts der voraussichtlich steigenden EEG-Umlage im kommenden Jahr mehr als unwahrscheinlich - obwohl die Versorger aufgrund weiterhin sinkender Einkaufspreise durchaus Spielräume hätten.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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