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Strompreise sind geringere Belastung als Heiz- und Spritkosten

15.11.2012 | Energienachrichten

In dieser Woche haben zahlreiche Stromversorger ihre Kunden über die zum Jahreswechsel anstehenden Strompreiserhöhungen informiert. "Diese blauen Briefe sind für niemanden wirklich erfreulich, aber für die große Mehrzahl der Empfänger auch nicht bedrohlich", erklärte Michael Spielmann, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), bei der Vorstellung einer Faktensammlung zum Thema Strompreise in Berlin.

Wenn es um die vorrangigen Belastungen gehe, spiele die Musik entgegen der öffentlichen Wahrnehmung immer noch bei den Heiz- und Spritkosten. Als Beispiel nannte Spielmann einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt, der in diesem Jahr monatlich gut 290 Euro für Energie und 10 Euro für die EEG-Umlage aufbringen müsse. Im kommenden Jahr seien es knapp 320 Euro, davon etwa 15 Euro für die steigende Ökostrom-Förderung.

Allerdings seien die Strompreissteigerungen für die untersten Einkommensgruppen in Deutschland tatsächlich ein Problem, so Spielmann. Hier sei es angemessen, wenn der Staat ausgleichend eingreife. Neben der Entlastung einkommensschwacher Haushalte von den Strompreissteigerungen fordert die DUH die Bundesregierung auf, die Privilegien für energieintensive Unternehmen zurückzunehmen und in Zukunft auch Sondergewinne der Industrie abzuschöpfen, die auf sinkende Börsenstrompreise durch erneuerbare Energien zurückzuführen sind.

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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