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LichtBlick: Ferngesteuerter Windpark durch SchwarmStrom

02.11.2012 | Energienachrichten

In dieser Woche wurde erstmals die Stromproduktion eines Windparks mit dem vom Ökoenergieanbieter LichtBlick entwickelten SchwarmStrom-Konzept gesteuert. Dabei regelt und vernetzt LichtBlick die gemeinsam mit Volkswagen entwickelten ZuhauseKraftwerke, die das Unternehmen gezielt zum Ausgleich schwankender Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien einsetzt.

"Mit der Integration von Windparks in unser SchwarmStrom-Modell schaffen wir eine weitere Voraussetzung für die Marktintegration erneuerbarer Energie. Wir können damit Windenergie nach den Anforderungen des Strommarktes liefern", erklärt Gero Lücking, Vorstand Energiewirtschaft von LichtBlick. Die Steuerung ermögliche beispielweise, Windräder bei einem Überangebot an Strom gezielt vom Netz zu nehmen.

Die ersten erfolgreichen Tests unternahm LichtBlick am Mittwoch mit einem 4-Megawatt-Windpark in Brandenburg. Aus seiner Hamburger Leitstelle konnte LichtBlick sowohl die Stromerzeugung einzelner Windkraftanlagen als auch die des gesamten Parks problemlos steuern. Die eigens zu diesem Zweck entwickelte Software bündelt dabei Energiemarkt-, Wetter- und Anlagendaten. "Mit der Fernsteuerung schaffen wir zusätzliche wirtschaftliche Anreize für Anlagenbetreiber, die sich im kommenden Jahr unserer SchwarmStrom-Vermarktung anschließen", so Gero Lücking.

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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