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Netzgebühren höher als EEG-Umlage

18.10.2012 | Energienachrichten

Nach Überzeugung des Ökoenergieanbieters LichtBlick sind vor allem die hohen Netzgebühren in Deutschland mitverantwortlich für steigende Strompreise. "Das Stromnetz ist ineffizient und zu teuer", kritisiert Heiko von Tschischwitz, Vorstandsvorsitzender von LichtBlick. Die Netzentgelte, die Verbraucher als Gebühr für die Durchleitung der Energie über den Strompreis zahlen, werden 2013 auf etwa sieben Cent pro Kilowattstunde erhöht und machen dann rund ein Viertel des Strompreises aus. Die Netzkosten belasten die Stromkunden damit stärker als die künftige EEG-Umlage von 5,3 Cent pro Kilowattstunde.

"Im Windschatten EEG-Debatte drehen die Netzbetreiber kräftig an der Preisschraube. Dabei könnte ein effizienterer Netzbetrieb die Verbraucher jährlich um mehrere Milliarden Euro entlasten und die Energiewende beschleunigen", so Heiko von Tschischwitz. Die Mehrzahl der Netzbetreiber erhöht die Gebühren zum Jahreswechsel um bis zu 23 Prozent. Zudem, so LichtBlick, würden Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen eine "Sonderkundenumlage" für die Entlastung der Industrie bei den Netzentgelten zahlen.

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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