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EEG-Umlage: Stadtwerke kündigen Strompreiserhöhungen an

16.10.2012 | Energienachrichten

Am gestrigen Montag haben die Übertragungsnetzbetreiber die Erhöhung der EEG-Umlage von derzeit 3,59 Cent pro Kilowattstunde auf 5,28 Cent zum 1. Januar 2013 angekündigt. Dies entspricht einem Anstieg von 47 Prozent, der sämtliche Privatverbraucher in Deutschland betrifft. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat als Reaktion darauf umgehend geäußert, dass viele Stadtwerke gezwungen sein werden, mit unmittelbaren Strompreiserhöhungen zu reagieren.

Dazu VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck: "Wir brauchen eine transparente und ehrliche Kommunikation. Die Bürger müssen wissen, was auf sie zukommt und mit wie viel Geld sie die erneuerbaren Energien unterstützen. Viele Ausnahmen und Sonderregelungen verteuern das System für die privaten Haushalte, für Gewerbetreibende sowie für kleine und mittlere Unternehmen zusätzlich. Das geht zu Lasten der Akzeptanz der Energiewende. Das darf aber nicht sein, weil das Projekt ein Gemeinschaftswerk ist. Und das gehört auf sehr breite Schultern gestellt. Die Stadtwerke in Deutschland stehen voll hinter dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Wir plädieren aber dafür, die Verbraucherinteressen nicht aus dem Auge zu verlieren. Strom sollte für alle Bevölkerungsgruppen und die Wirtschaft bezahlbar bleiben."

Nichtsdestotrotz bezeichnet der VKU das Erneuerbare-Energien-Gesetz grundsätzlich als Erfolgsmodell. Der mittlerweile erzielte Anteil von 25 Prozent erneuerbarer Energien an der Gesamtversorgung sei momentan "ein Erfolg mit Schattenseiten".

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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