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Gebremstes Tempo bei Smart Metering

25.09.2012 | Energienachrichten

Die Euphorie in Sachen Smart Metering hat die deutschen Energieversorger noch nicht erreicht. Aktuell glauben nur zwölf Prozent der Entscheider aus der Energiebranche, dass die Hälfte der deutschen Haushalte in fünf Jahren über intelligente Stromzähler verfügen wird. Zum einen mangele es an regulatorischen Rahmenbedingungen, zum anderen seien die Datenschutzfragen nach wie vor ungeklärt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Branchenkompass 2012 Energieversorger" des Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting.

Nach den Vorstellungen der EU sowie der deutschen Politik soll das Smart Metering in wenigen Jahren die Energieversorgung mit sinkenden Kosten und sinkendem Verbrauch revolutionieren. Die von der Bundesregierung angestrebte Quote von 80 Prozent an intelligenten Stromzählern bis zum Jahr 2020 wird allerdings aus Sicht der Energieversorger kaum zu erreichen sein. Lediglich die Hälfte der Unternehmen will in den kommenden Jahren in die notwendige Technologie investieren, da notwendige Anreize und Rahmenbedingungen bislang fehlen.

Allerdings: Immerhin planen fast 80 Prozent der Versorger, in den kommenden zwei Jahren zeit- und lastvariable Tarife zu entwickeln. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um Smart Meter für Privathaushalte attraktiv zu machen. Zudem arbeitet bereits jetzt die Hälfte der Unternehmen daran, die mit der neuen Technik verbundenen Datenschutzprobleme zu lösen.

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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