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Bundesregierung baut auf Windgas

07.09.2012 | Energienachrichten

In seinem vor kurzem veröffentlichten 10-Punkte-Programm zur Energiewende hat Bundesumweltminister Peter Altmaier explizit die Bedeutung von Windgas hervorgehoben und das Konzept, überschüssigen Ökostrom in Gas umzuwandeln, als "besonders interessant" bezeichnet. Die Energiegenossenschaft Greenpeace Energy bietet bereits jetzt den ersten Gastarif an, der auf diese Technologie setzt.

Jörg Rohwedder, Vorstand bei Greenpeace Energy: "Wir freuen uns, dass der Bundesumweltminister die Bedeutung von Windgas für das Gelingen der Energiewende anerkennt. Windgas ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Energieversorgung nur aus umweltfreundlichen Quellen." Altmaier hat in seinem 10-Punkte-Programm auf die immense Bedeutung von Speichertechnologien hingewiesen. Mit dem Konzept Windgas lässt sich das bestehende Gasnetz als Langzeitspeicher für die schwankende Versorgung aus erneuerbaren Energien einsetzen. Umgewandelt in Gas kann Ökostrom in großen Mengen gespeichert und bei Bedarf wieder genutzt werden - entweder als Gas im Wärmemarkt oder zurückverwandelt in Strom.

Greenpeace Energy fördert die innovative Technologie mit dem Tarif proWindgas. Für jede Kilowattstunde Gas zahlen die Kunden einen Aufschlag von 0,4 Cent, den Greenpeace Energy in die Windgas-Förderung investiert. Die Verbraucher beziehen zunächst reines Erdgas, sobald die Technologie am Netz ist, wird nach und nach Windgas beigemischt.

© 2012 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft


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