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Experten gehen von sinkender EEG-Umlage aus

30.05.2014 | Energienachrichten

Seit ihrer Einführung vor mehr als zehn Jahren ist die die EEG-Umlage zur Ökostrom-Förderung in Deutschland kontinuierlich gestiegen: von 0,41 Cent pro Kilowattstunde im Startjahr 2003 auf 6,4 pro Kilowattstunde im laufenden Jahr 2014. Nun jedoch könnte die von allen Haushaltskunden über den allgemeinen Strompreis zu entrichtende Abgabe erstmalig leicht sinken - auf etwa 5,8 Cent je Kilowattstunde. Dies haben Berechnungen des Öko-Institutes und des Fachinstitutes Agora Energiewende auf Basis aller bislang für die Ermittlung der EEG-Umlage angewandten Parameter ergeben. Demnach rechnen die Experten auch für 2016 mit einer geringeren Ökostrom-Umlage als heute.

Bereits Anfang des Jahres hatte der Energiedienstleister Ensys AG eine Minderung der EEG-Umlage auf 5,5 Cent pro Kilowattstunde prognostiziert - diese Tendenz wird nun also nochmals bestätigt. Der Grund für die voraussichtlich sinkende Umlage ist laut Berechnung jedoch nicht die von Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel initiierte Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), sondern vielmehr ein Einmal-Effekt durch einen Milliardenüberschuss auf dem Umlagekonto. Die geplante EEG-Reform wird voraussichtlich keine höheren Belastungen der Industrie in Bezug auf die Kosten der deutschen Energiewende mit sich bringen - und dementsprechend auch keine Strompreis-Entlastungen für Privathaushalte oder kleine und mittlere Betriebe.

© 2014 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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