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  #1 (permalink)  
Alt 15.02.2008, 07:24
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Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 34
Standard Energiesparlampen machen Sinn

In Australien hat die Glühbirne bereits ausgedient. Auch in Deutschland lohnt sich der Einsatz von Energiesparlampen. Beim IKEA (und vermutlich auch bei anderen Anbietern) gibt es die preiswerten Sparlampen (als Leuchtstab) drei Stück für 3,- Euro.

Wer das etwas kalte Licht nicht mag, kann auf die teureren Kompaktleuchtstofflampen zugreifen. Die sehen wie normale Glühbirnen aus und habe auch eine angenehme Farbtemperatur. Zwei Birnen (auch mit Kerzenbirnen-Gewinde) kosten etwa 7,- Euro.
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  #2 (permalink)  
Alt 15.02.2008, 11:50
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Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 22
Pfeil Vorteile - Nachteile

Energiesparlampen heißen eigentlich Kompaktleuchtstofflampen. sie funktionieren nach dem Prinzip der bekannten Leuchtstoff- oder Neonröhren. Ein Edelgas wird darin mit hoher Spannung zum Leuchten gebracht, wodurch ein Vorschaltgerät notwendig ist. Dieses ist bei Energiesparlampen (ESL) schon in der Lampe eingebaut und erklärt die Größe.

Die Energiesparlampe im Überblick:

Die Vorteile:[LIST][*]Sie sparen Strom! Und das nicht zu knapp! 80% Einsparung gegenüber gewöhnlichen Glühlampen können erreicht werden.[*]Sie halten erheblich länger! Auch wenn der Volksmund gegenteiliges behauptet: ESL halten 8-15mal länger als "normale" Birnen mit Glühdraht.[*]Langfristig sparen sie einiges an Geld, da sich die höheren Anschaffungskosten schon nach relativ kurzer Betriebsdauer rechnen![*]Moderne ESL halten auch häufiges An/Aus-Schalten aus und sind in vielen verschiedenen Lichtfarben und Formen zu haben[*]Weniger Wärmeentwicklung und damit vielseitiges Verwenden möglich[/LIST]Die Nachteile:[LIST][*]Einmalig sicher recht hohe Anschaffungskosten. Besonders wenn das ganze Haus oder die Wohnung auf einmal umgerüstet wird (nach und nach ersetzen oft angenehmer).[*]Die Lichtfarben der ESL werden oft als weniger angenehm empfunden. Da hilft der Griff zur Markenware, denn Firmen wie Osram haben viel Know-how investiert um Lebensdauer und Lichtfarben zu optimieren. Konsument hat getestet: hier![*]ESL brauchen oft ein paar Sekunden um zu leuchten und erreichen manchmal die volle Leuchtkraft erst nach weiterer Zeit (darum vorwiegend bei längerer Leuchtdauer zu empfehlen).[*]Dimmbare ESL sind noch recht teuer und nicht in allen Varianten zu haben (Quelle)[/LIST]
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  #3 (permalink)  
Alt 15.02.2008, 14:07
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Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 34
Standard einfachere Leuchtstäbe vs. Kompaktleuchtstofflampe

Die sog. "einfacheren Leuchtstäbe" kosten 3 Stück 3,- Euro. Die neuen so genannte Kompaktleuchtstofflampen (2 Stück ca. 7 Euro), sind mit einem elektronischen Vorschaltgerät ausgestattet und verströmen nicht mehr diesen Charme einer Neonröhren-Beleuchtung. So ist es ziemlich genau ... oder? Ich muss mal ein Foto von den Dinger machen ;-))
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  #4 (permalink)  
Alt 15.02.2008, 21:13
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Registriert seit: 15.02.2008
Ort: Hagen
Beiträge: 19
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Ich habe selten Licht an, und wenn, dann nur sehr kurz.
Hab gehört, Energiesparlampen muss man mindestens 30min brennen lassen, damit es sich lohnt. Stimmt das?
Und wenn ja, gibt es auch welche, die sich für den kurzen Gebrauch eignen?
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  #5 (permalink)  
Alt 16.02.2008, 06:14
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Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 34
Standard Zündvorgang

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es sich nicht lohnt (auch bei normalen Glühbirnen), wenn man kurz das Zimmer verlässt, das Licht auszuschalten. Richtig ist, dass man für den Zündvorgang mehr Energie benötigt. Aber diese Aktion dauert ja nur ein Bruchteil von einer Sekunde. Wo jetzt genau der break-even-point liegt, weiß ich nicht. Aber Licht ausschalten lohnt sich immer.

Genauso verhält es sich den Energiesparbirnen. Wie wir schon gehört haben, dauert hier der Zündvorgang etwas länger und manchen Birnen benötigen auch 1-2 Minuten, bis sie die volle Lichtstärke haben.
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  #6 (permalink)  
Alt 16.02.2008, 18:15
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Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 14
Standard

Dass die Lampen beim "Zündvorgang" mehr Strom benötigen, kenne ich nur von einer Art. Und zwar von den alten Leuchtstoffröhren, ich glaube die wurden früher auch Tageslichtlampen genannt, bin mir jedoch nicht sicher. Ich glaube die hatten spezielle Kondensatoren, die zunächst geladen werden mussten. Bin aber nur ein Laie und kann mich auch irren. Auf jeden Fall, auch wenn sie beim Zündvorgang mehr Strom verbrauchen, wird es in dem Rahmen liegen, dass man es nicht wirklich messen kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass seit, dem ich bei mir die Lichter überall ausschalte, haben sich unsere Stromkosten deutlich reduziert.
Einen Nachteil haben jedoch die Sparlampen. Die mögen es nicht, oft ein und ausgeschaltet zu werden. Dadurch gehen sie schneller kaputt. Es rentiert sich jedoch trotzdem diese einzusetzen.
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  #7 (permalink)  
Alt 17.02.2008, 13:10
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Registriert seit: 12.02.2008
Beiträge: 20
Standard

Ich käme NIE auf die Idee Energiesparbirnen einzusetzen.

1.: Hässliche Form
2.: Hässliches Licht
3.: Extrem langsam (oft bin ich schon wieder aus einem Raum raus, bevor die Lampe hell ist)
4.: Hoher "Startstrom"
5.: Zu teuer
6.: Nicht dimmbar

Viel interessanter ist da der Einsatz von Bewegungsmeldern gekoppelt mit herkömmlichen Birnen. Beispielsweise in Fluren.

Ich betrete den Flur, das Licht geht automatisch an und nach 2-3 Minuten wenn ich den Flur durchquert habe automatisch wieder aus.

Auch Halogensysteme helfen Strom zu sparen. Habe ich im Wohnzimmer beispielsweise 4-6 Lampen mit 100 Watt, so kann ein Halogensystem mit 40 Watt birnen genau so leuchtstark sein.
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  #8 (permalink)  
Alt 17.02.2008, 14:41
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Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 22
Beitrag Vorurteile?

Also "nicht dimmbar" stimmt genauso wenig wie "hässliches Licht" oder "hoher Startstrom":
1. Dimmbare Leuchtmittel sind bereits auf dem Markt. Sie kosten auch nur wenig mehr.
2. Heute sind beinahe alle gängigen Lichtfarben auch als Kompaktleuchtstoffröhre zu haben. Für besondere Lichtfarben muss man eben zum Fachhandel (der leider am aussterben ist)
3. Der hohe "Startstrom" ist bereits geschichte und stammt noch aus den Anfängen der Leuchtstoffröhren bzw. deren Vorschaltgeräten. Eine Marken-ESL benötigt heute nur mehr Millisekunden um zu leuchten und unwesentlich höheren Strom beim Start. wichtig dabei: Eine Markenlampe muss gekauft werden, weil die vom Möbelhaus um 2,50€ noch alte Technik verbaut hat.
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  #9 (permalink)  
Alt 17.02.2008, 16:19
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Registriert seit: 11.02.2008
Beiträge: 34
Standard Lohnt eine Markenbirne?

Was bedeutet denn Startstrom? Wie erwähnt benötigt dieses Leuchtmittel für eine Millisekunde etwas mehr Strom. Die Frage ist wirklich: Wie lange muss die Markenbirne länger halten, damit die sich amortisiert. Vor allem kann es natürlich auch sein, dass die ESL den Geist aufgibt. Dann den Beweis anzutreten, dass die ESL nicht die angegebene Laufleistung gebracht hat fällt schwer. Vor allen ist auf jeden Fall die Quittung unauffindbar. Wetten?
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  #10 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 12:57
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Registriert seit: 15.02.2008
Ort: Hagen
Beiträge: 19
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Der Zeitfaktor würde mich aber auch stören. Wenn ich nur fix in die Küche will, um Teewasser aufzusetzen (~30-60sek.), mache ich das Licht ja schon wieder aus, bevor es richtig an ist. Das würd mich stören, will ja nicht immer aufs Licht warten ^^
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