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Ökostrom, das Wort ist in aller Munde. Viele reden davon. weiß denn auch jeder was es ist? Und vor allem woher weiß ich ob mein Anbieter wirklich Ökostrom liefert, und mir das nicht einfach nur erzählt? Ist es eventuell eine Marketingstrategie, das jetzt viele Anbieter auf Ökostrom umsteigen, um so den Umweltbewussten Verbrauchen für sich zu gewinnen?
Was meint ihr? Kann ich mich auf die Versprechen der Anbieter verlassen? |
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Ich empfehle da die Seite des jeweiligen Betreibers zu studieren. Meist wird der "Strommix" im Web veröffentlicht. Möglicherweise muss man es googlen. Der Strommix von Deutschand kann man beim Bundesumweltamt einsehen, das auch noch andere Daten liefern. Einen Blick ist auch das wert würd ich sagen.
Hier ein Beispiel für den Strommix eine Anbieters. |
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Danke für die informative Antwort, super wäre es doch wenn Stromauskunft.de solche Infos veröffentlichen würde. Oder gibts diese Links auch auf der Seite? Wenn ja, wo? Wäre Klasse wenn man hier noch ein Forum einrichten könnte wo einfach nur gute Tipps gesammelt werden. Was meint ihr?
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Mein Vorschlag wäre eine Rubrik News einzurichten. Ich habe mich in den letzten 2-3 Tagen damit beschäftigt, was es da täglich an Neuigkeiten gibt. Wenn stromauskunft.de die hier zusammenfassen würde, könnte die Homepage zu DER Stromseite im Netz werden.
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Ich denke es wäre in diesem Thread notwendig ein paar Worte über den Begriff 'Ökostrom' zu verlieren. Unter Ökostrom versteht man elektrische Energie, welche auf ökologisch nachhaltige Art und Weise aus erneuerbaren Energieressoucen gewonnen wird. Dadurch grenzt sich diese Form der Energieerzeugung eindeutig von den traditionellen Methoden Öl, Kohle und Kernkraft ab. Ebenso wird die elektrische Energie eines Stromanbieters, der die Haushalte aus umweltschonenden Energiequellen versorgt als Ökostrom bezeichnet. Die Herstellung von Ökostrom geschieht zur Zeit u. a. durch Kleinwasserkraftwerke und Windenergie. Diese Energiequellen werden zwar als ökologisch bewertet, werden aber nur vereinzelt genutzt: Biogas, Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie, Biothermie. Manche Stromanbieter verwenden den Begriff im weiteren Sinne und schließen weitere Kraftwerrksarten ein. Diese seien notwendig, um den Ausstieg aus fossiler und atomarer Stromerzeugung zu beschleunigen. Dazu gehören große Wasserkraftwerke, Kraft-Wärme-gekoppelte gasbetriebene Blockheizkraftwerke sowie Kraft-Wärme-gekoppelte Gas und Dampfturbinen-Kraftwerke.
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Danke Agi für die Infos über Ökostrom, aber leider beantwortet das nicht die Frage bzw. geht nicht auf das Thema an sich ein, du erklärst lediglich was Ökostrom ist. Aber das war wie gesagt, nicht die Frage, sondern es geht vielmehr darum ob die Stromanbieter den Begriff "ökostrom" als Marketinginstrument benutzen.
Gruß, Markus |
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Generell gilt: Wo Ökostrom draufsteht, ist auch Ökostrom drin. Die Kennzeichnungspflicht der Anbieter bedingt das. Genaue Zahlen über den Strommix einzelner Unternehmen gibt es jetzt übrigens auch bei stromauskunft in der Rubrik Stromanbieter: Stromanbieter Übersicht - Alle Stromanbieter bei StromAuskunft
Natürlich kann ein Ökostrom-Produkt auch Marketing-Instrument sein - allein schon, um mittels einer positiven öffentlichen Darstellung auch die angebotenen Normaltarife besser an den Kunden zu bringen. Aber trotzdem: Jeder Verbraucher, der einen Ökostromtarif abschließt, kann sich auch auf regenerative Quellen verlassen. Zwar fließt der Ökostrom nicht direkt zur Steckdose, aber er wird anteilig in den Gesamtmix der Netze gespeist. |
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Hi!
Das ganze ist n bissl schwierig zu erklären, hab mich da des letzteren mal massiv damit auseinandergesetzt: Rein Physikalisch gesehen ändert sich garnichts, egal ob man jetzt "Ökostrom, Atomstrom, Strommix,..." kauft. Rechnerisch oder buchhalterisch gesehen ändert sich ne ganze Menge: Man bezahlt den "teureren Strom" beim Anbieter. Dieser bucht den Strom dann wie bei der Bank über gewisse Konten. Auf diese Weise bezahlt der Anbieter seinem Verkäufer wiederum die bezogene Menge. Wenn dieser nun Ökostrom anbietet, so wird mit dem Mehrerlös "regenerative Energien" nachhaltig unterstützt. Ich habe beispielsweise nen Anbieter gefunden, der ab 2009 über 50% aus Wasserkraftstrom erzeugt, und trotzdem Preise hat, die sich sehen lassen können, weit entfernt von GP & Co. Rein physikalisch kommt im Netzgebiet sogar fast 100% wasserkraftstrom raus, aber rechnerisch gesehen eben über 50%. Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen...falls noch irgendwelche Fragen sind, einfach fragen... |
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Wahrscheinlich wird man auch beim Ökostrom den ganz normalen Strom aus der Steckdose bekommen. Um Strom als Ökostrom verkaufen zu dürfen, muss aber irgendwo die gleiche Menge Strom "grün" erzeugt werden. Man unterstützt also dennoch Ökostrom und die Entwicklung sauberer Technologien.
Es wird auch oft das Argument gebracht, Strom sei so teuer durch den Ökostrom. "Für die Durchschnittsfamilie, die im Jahr rund 3.500 Kilowattstunden verbraucht, bedeutet die Erhöhung Zusatzkosten von 33 Euro pro Jahr. Zählt man die zu viel gezahlten Euros zusammen, so ergibt sich eine Summe von 1,3 Milliarden." Eigentlich sollten doch durch Konkurrenz und Wettbewerb die Preise sinken. |
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Ich denke es ist definitiv eine Marketingstrategie vieler Anbieter. Durch Fukushima wollen viele Leute Ökostrom beziehen und gerade durch das Ereignis haben auch viele gewechselt. Daraufhin haben natürlich viele Anbieter "Ökostrom" angeboten. Das Ganze mit dem Ökostrom ist einfach eine Frage der Nachhaltigkeit.
Es gibt viele Anbieter die für ihren Ökostrom ein Wasserkraftwerk im Ausland kaufen. Das ist natürlich auch Ökostrom fördert aber in keinsterweise den Ausbau regenerativer Energien. Wenn man Ökostrom bezieht ändert sich physikalisch nichts an dem Strom. D.h. wenn ein Atomkraftwerk in deiner Nähe ist, wirst du den Hauptteil deines Stroms von dem AKW bekommen. Die Sache mit Ökostrom ist nur, dass sich die Anbieter verpflichten so viel Ökostrom zu produzieren wie du beziehst. |
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