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Die Tarife für landwirtschaftliche Nutzer sind meistens die gleichen wie für private Nutzer. Allerdings gibt es Tarife, die nur für landwirtschaftliche Betriebe angeboten werden.
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Ein Lastprofil zeigt die Leistungsaufnahme eines Kunden über einen bestimmten Zeitraum. Bei gemessenen Kunden wird dieses Lastprofil auch Lastgang genannt. Mit einem dafür geeigneten Zähler wird über einen Tag der mittlere Leistungswert einer jeden Viertelstunde erfasst und gespeichert. Ein Lastgang wird immer von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr gemessen. Der lokale Netzbetreiber liest diesen Lastgang während der Nacht des Folgetages per Datenfernübertragung aus diesem Zähler aus und stellt die gemessenen Daten dem Lieferanten zur Verfügung. Da die Messung mit Lastgangzählern einen erheblichen finanziellen Aufwand bedeutet, wird bei Kunden mit einem relativ geringen Jahresverbrauch ein synthetisches (analytisches) Lastprofil angelegt. Der Netzbetreiber ist angehalten, dieses Lastprofil für den Kleinkunden dem Lieferanten zu benennen.
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Aufgestautes Flusswasser wird unmittelbar zur Stromerzeugung genutzt.
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Reaktortypen unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Kühlung. Für Leichtwasserreaktoren wird dazu gewöhnliches - "leichtes" - Wasser verwendet. Diese Reaktoren gibt es in zwei Bauarten: als Druckwasser- und als Siedewasserreaktor. Beide arbeiten mit angereichertem Uran und eignen sich nur bedingt zur Herstellung von atomwaffenfähigem Material.
Der Druckwasserreaktor ist der bei Kernkraftwerken weltweit am häufigsten eingesetzte Typ. Er arbeitet mit zwei Kühlkreisläufen. Zunächst wird die im Reaktorkern durch Uranbrennstäbe erzeugte Wärme mit Wasser unter einem Druck von etwa 160 bar abgeleitet. Der hohe Druck verhindert eine Dampfbildung, welche die Wärmetransportfähigkeit drastisch verringern würde. Danach wird die Wärme an einen zweiten, nicht radioaktiv belasteten Wasserkreislauf übertragen. Dort wird Dampf erzeugt, der über eine Turbine die stromerzeugenden Generatoren antreibt.
Beim Siedewasserreaktor verdampft das Wasser teilweise schon im Reaktorkern. Die Dampftemperatur beträgt etwa 290 Grad Celsius, der Druck liegt bei rund 70 bar. Der Wasserdampf wird aus dem Reaktorbehälter hinausgeführt und direkt durch die angeschlossene Turbine geleitet. Danach wird der Dampf abgekühlt und kondensiert. Das so zurückgewonnene Wasser gelangt erneut in den Reaktorkreislauf. -
Leistungsfaktor ist der Quotient aus Wirkleistung und Scheinleistung.
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Hier wird die in Anspruch genommene Leistung in einem bestimmten Zeitraum gemessen: In der Regel 96 Stunden oder 15 Minuten. Für die Abrechnung ist der höchste Verbrauch während 96 Stunden oder 15 Minuten (angegeben in Leistungswert Lw) innerhalb eines Abrechnungsjahres maßgebend.
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Mit dem Leistungspreis werden jene Kosten bezeichnet, die für die Bereitstellung des Stroms anfallen. Er beinhaltet die fixen Kosten des Energieversorgers bezüglich der Aufrechterhaltung des Elektrizitätswerkes, der Umspannwerke und des Verteilungsnetzes.
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Der Leistungswert ist ein Maß für in Anspruch genommene Leistung. Für die Abrechnung ist der höchste Verbrauch während 96 (1/4) Stunden innerhalb eines Abrechnungsjahres maßgebend.
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Die Lieferspannung entspricht der Netzzugangsebene. Grundsätzlich wird zwischen Nieder-, Mittel-, Hoch- und Höchstspannung unterschieden.
Spannungsebene Spannung
Kleinspannung unter 42 Volt
Niederspannung 42 bis 1000 Volt
Mittelspannung 1.000 - 50.000 Volt
Hochspannung 50.000 - 200.000 Volt
Höchstspannung mehr als 200.000 Volt -
Lieferung ist die Einspeisung von Elektrizität in die Kundenanlage, Bezug ist die Entnahme von Elektrizität aus dem Netz des EVU, beides aufgrund eines Vertrages gegen Entgelt.
Lexikon: Energie
10 Einträge in L.



