Warmes Wasser
21. Oktober 2008 von Gerd Kebschull…sollte man da erzeugen, wo man es braucht. Am besten mit einem Untertischgerät. Das erhöht nur unwesentlich den Stromverbrauch, senkt aber den Gas- und Wasserverbrauch.
Verluste durch den Transport
Wenn man im eigen Haus wohnt, wird in der Regel das Warmwasser zentral im Hauswirtschaftraum oder im Keller erzeugt und muss dann über zig Meter durchs ganze Haus transportiert werden, damit es dann beispielsweise im Badezimmer am Spülstein ankommt. Bis das warme Wasser ankommt fliesen einige Liter teurer Trinkwasser ungenutzt in Abwasser. Es gibt zwei Möglichkeiten das zu verhindern.
Einmal kann man das warme Wasser ständige zirkulieren lassen. Dass hat den Vorteil, wenn man das warme Wasser anfordert, ist es sofort verfügbar. Der Nachteil ist, dass eine Pumpe ständige läuft, um das Wasser zu transportieren und natürlich entstehen beim Transport auch Wärmeverluste. Natürlich kann man über eine Zeituhr festlegen, dass das Wasser beispielsweise nur von 7 bis 8 Uhr bewegt wird. Wer sich nach 8 Uhr die Zähne putzt, wartet wieder.
Eine andere Option, sind so genannte Untertischgeräte. Ein kleines Elektrogerät bereitet etwa 5 Liter Wasser auf. Das Wasser ist sofort verfügbar. Da die Geräte gut isoliert sind, und die Wassertemperatur genau vorgewählt werden kann, z.B. 35 Grad, ist der Stromverbrauch überschaubar. Ein Untertischgerät kostet etwa 50 Euro. Wichtig ist, dass ein spezialer Wasserhahn noch benötigt wird. Gesamtkosten etwa 100 Euro.
Erhöhter Stromverbrauch kann also helfen Geld zu sparen; beim Wasser-, Gas- oder Ölverbrauch.
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Foto © Pixelio | Gitti Moser
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Tags: Untertischgerät, Warmwasser

Am 14. November 2008 um 11:24 Uhr
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