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Archiv des Tags ‘Erneuerbaren Energien’

Windenergieanlagen aus Deutschland für Italien

Freitag, den 2. Oktober 2009

Erfreulich: Deutsches Know-How im Bereich der Erneuerbaren Energien (EN) verkauft sich gut. Die Firma GE Energy wird beauftragt, drei Windparks einzurichten.

GE Energy liefert Technik für drei Windparks

IMG_6191_Windrad_Kebschull_479x640Die Firma GE Energy hat heute auf der EOLICA EXPO Mediterranean 2009 die Lieferung von 29 2,5 MW Wind- energieanlagen für drei Projekte in Süditalien an Gruppo Energia & Servizi bekannt gegeben, einem italienischen Anbieter von erneuerbarer Energie.

Die Projekte werden zusätzliche 72,5 MW erzeugen, und die Gruppo Energia & Servizi bei der schnelleren Umsetzung ihres Plans zum Aufbau eines Windenergiegeschäfts unterstützen. Die momentan installierte Kapazität wird nahezu verdoppelt Die Windturbine 2.5xl von GE ist ein ecomagination zertifiziertes Produkt und erzielt die höchste Energieausbeute ihrer Klasse. Salzbergen in Niedersachsen (s.a. Gabriel besucht GE Energie) ist der Hauptstandort für die Serienproduktion, die Turbinen für die italienische Lieferung werden auch dort gefertigt.

Die Europäische Union (EU) hat das Ziel, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent zu senken und zugleich den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die EU nationale Ziele für jeden Mitgliedstaat festgelegt. Die neuen Projekte von Gruppo Energia & Servizi werden Italien bei der Erreichung seines Zieles unterstützen, bis 2020 17 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen.

Foto © Redaktionsbüro Kebschull

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Solarpark – Strom aus Sonnenenergie

Donnerstag, den 4. Juni 2009

Heute eröffnet E.ON im südfranzösischen Le Lauzet, rund 150 Kilometer nördlich von Marseille, den ersten Solarpark des Unternehmens.

E.ON eröffnet ersten Solarpark

Wenn alle Abschnitte fertig gestellt sind, wird der Solarpark auf einer Fläche von über 20 Hektar bis zu fünf Megawatt Leistung erzeugen. Die Anlage spart dann 4270 Tonnen CO2 pro Jahr. Der Standort im französischen Department Alpes de Haute Provence ist durch seine hohe Sonneneinstrahlung für die Erzeugung von Solarstrom besonders gut geeignet. E.ON rechnet mit mehr als 1400 Volllaststunden pro Jahr.

(c) E.ON

Der Stromerzeuger setzt in Le Lauzet Module verschiedener Hersteller ein, unter anderem auch Dünnschichtmodule aus der eigenen Produktion im gerade eröffneten Werk bei Magdeburg. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit verschiedener Module unter Alltagsbedingungen zu testen.

Wulf H. Bernotat: „Die Sonne und ihre enorme Kraft werden eine entscheidende Rolle für die Energieversorgung der Zukunft spielen. Voraussetzung dafür ist, dass wir es schaffen, sie ebenso konsequent und effizient zu nutzen wie das Wasser und den Wind. Mit der Wasserkraft erzeugen wir bereits seit einem Jahrhundert im industriellen Maßstab Strom ohne CO2. Bei der Windenergie sind wir auf dem Weg dahin. Und bei der Photovoltaik fangen wir jetzt damit an.“

E.ON investiert allein bis 2011 acht Milliarden Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien. Ziel ist es, bis 2015 über mindestens 10 Gigawatt Erzeugungskapazität aus Erneuerbaren Energien zu verfügen. Bis 2030 will E.ON seinen Strom zu 35 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewinnen, 25 Prozent davon überwiegend aus Windkraft, Solarenergie, Biomasse sowie Biogas. Etwa 10 Prozent werden auf Wasserkraft entfallen. Zusammen mit der Kernkraft wird dann rund die Hälfte der E.ON-Stromerzeugung CO2 frei sein. Die andere Hälfte wird durch effiziente Kohle- und Gaskraftwerke abgedeckt.

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Foto (c) E.ON

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