Intelligente Stromsysteme
Sonntag, den 29. November 2009Wir haben schon öfter darüber berichtet, dass Stromerzeuger gerne möglichst gleichmäßig viel Strom abgeben wollen. In Spitzenzeiten, wenn viel Strom abgerufen wird, müssen die Stromversorger ggf. teuren Strom dazukaufen. Das führt zu einem neuen Strommarkt.
Strom verbrauchen, wenn er billig ist
Strom ist preisgünstig, wenn er im “Überfluss” vorhanden ist, beispielsweise nachts. Dass hat vor Jahrzehnten mal zu einer gewissen Popularität von Nachtspeicheröfen geführt. Aber auch tagsüber können überflüssige Strommengen vorhanden sein, beispielsweise an Tagen, wenn starker Wind ist und die Sonne scheint. Das moderne System der erneuerbaren Energien macht es möglich. Daher kann es sein, das, obwohl starker Wind vorhanden ist, sich Windräder gar nicht drehen.
Woher aber sollen Verbraucher wissen, wann Strom im Überfluss vorhanden ist? Ein Pilotversuch in Mannheim soll diese Frage klären. Das Morgenmagazin (Filmbeitrag, der direkte Link) ist dieser Frage nach gegangen und berichtete am 27.11.09 über dieses Thema. Der so genannte Energiebutler macht es möglich, Geräte einzuschalten, wenn der Strom günstig ist. Bislang vielleicht noch eine Spielerei, aber auf lange Sicht eine neue Option, den Stromverbrauch auf ein gleichmäßiges Niveau zu bringen, der uns Verbraucher eine deutliche Einsparung bringt.
Linktipps:
- Der Energiebutler auf MVV Energie
- Energiebutler auf VDI-Nachrichten
- Ökostromanbieter auf Stromauskunft.de
- SolardachCheck auf Stromauskunft.de
Foto (c) Pixelio | Tim Heinrichs-Noll
