e-miglia 2010 ist gestartet
Mittwoch, den 4. August 2010eFahrzeuge wollen zeigen, dass sie bereit sind für den “Alltagsbetrieb”. Was liegt näher, als sie in einem Wettbewerb, einer Art Rallye vorzustellen. Bereits im Mai haben wir auf diese Veranstaltung hingewiesen.
In vier Tagen emissionsfrei über die Alpen
- 25 Teams am Start
- Zweitjüngster Teilnehmer erzielt Bestzeit
Die e-miglia 2010, erste reinrassige internationale Elektrorallye, ist gestartet. Auf dem Gelände von TÜV Süd in München schickten der Präsident des Automobilclubs von Deutschland (AvD), Rudolf Graf von der Schulenburg, und Richard Schalber, sportlicher Leiter der e‑miglia, pünktlich um 9 Uhr das erste Fahrzeug auf die Strecke. Insgesamt 560 anspruchsvolle Kilometer liegen vor der 25 Fahrzeuge starken, völlig emissionsfreien Wettkampfflotte. In vier Tagesetappen wird der Tross die Alpen überqueren und am 6. August im italienischen Rovereto über die Ziellinie rollen.

Ziel des ersten Tages war Füssen. Auf der Route in die Stadt der Königsschlösser galt es, eine 3,4 Kilometer lange Sonderprüfung von Hohenpeißenberg auf den Monte Rigi in möglichst exakt fünf Minuten zu bewältigen. Denn bei der e-miglia liegt der Fokus nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Gleichmäßigkeit und Zuverlässigkeit. Dies bewies auch der eigentlich für den Einsatz auf großen Firmengeländen konzipierte Mega Multitruck-Van des Teams SFC-Hiendlmayer: Kurz vor Weilheim ging dem kastenartigen Gefährt buchstäblich der Saft aus. Doch das Servicefahrzeug war wie geplant sofort zur Stelle – an Bord ein frisch geladenes Akku, das per Kran gewechselt wurde. Ein von den Zuschauern viel beachteter Boxenstopp.
Saft für die Batterien der Mitstreiter gab es auf dem Gipfel des Monte Rigi. Dort erwartete die 40 Teilnehmer ein zünftiger Imbiss in 1.000 Metern Höhe, während die Autos an eigens für die e‑miglia aufgestellten mobilen Ladestationen ihre Akkus füllen konnten.
Überaus zufrieden mit dem Auftakt der e-miglia 2010 zeigte sich Veranstalter Christian Herles: „Autos und Ladestationen haben einwandfrei funktioniert, die Teilnehmer haben Spaß. Wir können also mit einem Lächeln in die zweite Etappe starten.“
Die zweite Etappe führt von Füssen nach Innsbruck, die nächste Sonderprüfung steht bereits kurz nach dem Start auf dem Programm. Weitere Informationen zu Teilnehmern, Fahrzeugen und Bildmaterial unter www.e-miglia.com
Fotos © e-miglia | PHOTO / REBEL Media


